Be dog!

Spazierengehen ist gut für unsere Gesundheit. Es kräftigt das Herz und die Muskeln, fördert unsere körperliche und mentale Fitness. 10.000 Schritte am Tag sind bereits eine gute Vorbeugemaßnahme gegen verschiedene Erkrankungen. Schritt für Schritt, Spazierengehen hilft gegen alles.

In vierbeiniger Begleitung macht es gleich doppelt so viel Spaß. Spaziergänge sind für das Wohlbefinden der allermeisten unserer Hunde unerlässlich, damit sie gesund und langlebig bleiben.

Bei vielen Hundesportlern hat sich eine Kultur entwickelt, die das nicht mehr als notwendig erachtet. Das Hundetraining als solches wird als ausreichend Bewegung für den Hund erachtet. Vor und nach dem Training den Hund 10 Minuten zum Lösen raus, eine Runde um den Hundeplatz, das muss reichen. Für lange Spaziergänge bleibt da keine Zeit, denn Training ist wichtiger.

Für ein Tier, welches seine Umwelt fast ausschließlich über Gerüche wahrnimmt, können Bällchenwerfen, Hundewiese oder Training dieses elementare Bedürfnis keinesfalls befriedigen.

Train less, walk more – gesünder für Hund und Halter!

 

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Meine Worte

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Futtertreiben

Futtertreiben ist ganz genau das, was der Name besagt. Der Hund muss permanent mit dem Fang (der Schnauze für Nicht-Kynologen) in die Hand – in der sich Futter befindet – arbeiten, treiben bzw. diese anstoßen. Die Hand wird in der Position gehalten, in der der Hund später einmal laufen soll und es wird darauf geachtet, dass der Hund sie nicht aus dieser Position drückt. Keinesfalls darf der Hund den Kontakt zur Hand verlieren. Der Hund soll dabei sehr!!! aktiv sein und sehr!!! aktiv das Futter einfordern. Diese Methode stammt in ihren Grundzügen von Gottfried Dildei, einem deutschen Trainer, der in den 80er Jahren in die USA auswanderte. Zu damaligen Zeiten eine Revolution in der Hundeausbildung. Eine deutliche Verbesserung der Lebens- und Trainingsqualität der damaligen Schutzhunde – Futter statt Stachelhalsband.

Soweit die Theorie.

Desweiteren ist diese Methode ein gutes Beispiel dafür, wie lange sich eine Ausbildungsweise hält. Wohlgemerkt, wir sprechen von einer Methode, die aus den achtziger Jahren stammt. Seither sind über dreißig Jahre ins Land gezogen. Mittlerweile wissen wir mehr über Lernverhalten, mehr über Motivation und Erwartungen, mehr über Biodynamik und mehr über Streß und Frustration.

Was lernt der Hund beim Futtertreiben?
Dass er penetrant sein Futter einfordern darf. Alles, was er eigentlich lernen sollte, geschieht unbewußt und nebenbei. Und er lernt „to push the button“, eins von den Dingen, mit denen man im Hundetraining schon sehr vorsichtig umgehen sollte. Es ist ja nicht so, dass Hunde Handlungen nicht  in andere Situationen übertragen könnten 😉

Was soll der Hund lernen (das, was er beim Futtertreiben leider nicht lernt)?
Dass er BEWUSST Handlungen ausführt, für die er BELOHNT wird. In unserem Falle, an einem Handtarget oder einem Looktarget zu laufen. Er soll seine Aufmerksamkeit auf die Tätigkeit richten und nicht nach dem Futter gieren. Denkt der Hund nur an das Futter, dann kann er gar nicht daran denken, was er gerade tut. An zwei Dinge gleichzeitig zu denken, funktioniert auch bei uns nicht.

Ich möchte bei meinen Hunden von Anfang an die richtige Denkweise und Einstellung fördern und die haben sie halt nicht, wenn man sie stumpfsinnig (und wie nach einer Gehirnwäsche) am Futter kleben lässt. Diese Hunde setzen ihre Anstrengungen dafür ein, an das Futter zu kommen. Belohnt wird für Intensität/Nachdruck und Ausdauer und Durchsetzungsfähigkeit. Nicht dafür, ein Bewußtsein und Verständnis für die gewünschte Handlung zu entwickeln.

Ein weiterer Punkt gegen ein Futtertreiben ist, dass die Körperhaltung eines jungen Hundes in den meisten Fällen nicht berücksichtigt wird. Auf Youtube-Videos sehe ich sehr oft, wie die Körper der Welpen zusammengestaucht werden. Sie nehmen die Köpfe zwischen die Schultern, knicken vorne ein, sie drücken den Rücken weg und ganz oft werden sie hinten einfach viel zu tief, weil der Kopf überstreckt wird. In einigen Fällen treten die jungen Hunde dann zu weit unter und wölben den Rücken nach oben.

Die Hauptsache scheint zu sein, dass der Hund wie ein Depp nach dem Futter giert und dabei zum Junkie wird. Futtertreiben ist eine gute Wahl ist, wenn man seine Hunde gerne nach „einem System“ (weil jeder Hund gleich ist *hahahaha*) arbeiten will, wenn man ihnen nicht beibringen möchte, gute Entscheidungen selbst zu treffen und wenn man ihnen nicht die Möglichkeit geben möchte, sich in eine Aufgabe hineinzuentwickeln.

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Abgenutzt und ausgelagert

„Bei meiner Mutter (jedes beliebige Wort – Vater, Bruder, Tante etc. – kann hier  eingesetzt werden) geht es ihm viel besser.“

„Im Alter kommt er mit den anderen Hunden nicht mehr klar.“

„Bei uns ist er nur einer von vielen, da hat er es als Einzelhund doch viel schöner.“

Erklärversuche und Entschuldigungen von Hundesportlern. Von Hundesportlern, die ihre alten Hunde einfach abgeschoben haben. Abgeschoben, weil der Hundesport wichtiger ist, als das Individuum. Weil ein neuer, junger Hund kam. Weil der alte Hund nicht mehr erfolgreich im Sport laufen konnte. Weil viele Hunde einfach zu viele Hunde sind und man nicht allen gerecht werden kann.

Ich bin erstaunt, wie oft ich das in der letzten Zeit gehört habe.

Schnell wird klar, welchen Stellenwert der Hund haben muss – den eines Sportgerätes. Wenig tröstlich der Gedanke, dass sie, so lange sie laufen können, geliebte Haustiere sind. Durch den Sport abgenutzt, wird der Hund am Ende seiner Karriere einfach, zu jemandem anderen aufs Altenteil, abgeschoben.

Vermutlich haben es die Hunde dann doch viel schöner.

Als Trainer haben sich solche Personen für mich absolut ins AUS gesetzt. Mal ganz abgesehen davon sollte sich jeder überlegen, was das über die Persönlichkeit derjenigen  aussagt.

Meine persönliche Meinung ist, dass es zwar Ausnahmen geben mag, wo eine Abgabe richtig und pro Hund ist. Aber eigentlich habe ich dafür sowas von NULL Verständnis!
Meine Hunde werden nicht darüber definiert, was sie im Sport zu leisten vermögen,  mein Ego braucht das sowieso nicht. Meine Hunde sind da, weil ich Hunde liebe! Sie werden mir nicht lästig, nur weil sie alt sind. Das Gegenteil ist der Fall, sie bekommen mehr Aufmerksamkeit, mehr Zuwendung und mehr Pflege. Und sie bleiben, bis sie ihren letzten Atemzug in meinen Armen machen.

 

 

 

 

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Billiger Stoff bei Fleecetauen

Ich möchte mich mal zur Qualität von Fleecetauen äußern.

Seit 2006 gibt es diese Fleecetaue in Deutschland. Mitgebracht hatte sie damals Angela Kroon aus Holland, zum ersten Obedienceseminar für englisches Obedience. Seither wurden sie über Deutschland und Europa weithin verbreitet.

Für mich sind sie eins der besten Trainingsspielzeuge überhaupt, ich benutze sie gerne und viel. Sie sind weich, dehnbar und handlich.

Scoobidou, die Knotentechnik, kann jeder schnell erlernen, die meisten kennen sie eh von Freundschaftsarmbändern. Schwieriger ist es da schon mit dem Material. Viele schneiden ihre Stoffbahnen aus billigen Fleecedecken vom Discounter. Sie denken nicht daran, dass diese Decken chemisch sehr belastet sind. Nie im Leben würde ich meine Hunde mit solchen Tauen spielen lassen.

Wer Fleecetaue selber macht MUSS unbedingt darauf achten, hochwertigen Fleece dafür zu verwenden. Taue aus billigen Fleecedecken knautschen beim Spiel mit dem Hund außerdem viel eher zusammen und halten nicht so lange.

 

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Fake it until you make it

Nichts ist von Anfang an perfekt – muss es auch gar nicht.

Der Fußarbeit zweiter Teil.

Wir waren beim Follow …

Warum es so wichtig ist, diese Übung sorgfältig aufzubauen. Was muss man beachten? Welche Elemente beinhaltet ein Looktarget für die Fußarbeit und wozu ist er gut? Und warum hirnabschaltendes Futtertreiben keine (siehe hirnabschaltend!!!!!) Option ist.

Trainingstechnisch sollten wir mittlerweile über Behaviourismus, Gehirnwäsche und dumpfe Konditionierung hinaus sein. Mit Kognition und Kommunikation stehen wir auf freundschaftlichem Fuß und Erkenntnisbereitschaft ist unser zweiter Vorname 😉

Eines vorneweg – viele Wege führen nach Rom.
Man könnte aber auch sagen „everybody is winging it“ (denn viel öfter sieht man leider, dass sich die Mehrheit der Handler einfach nur durchwurschtelt).

Hier also ein weiterer Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen.

Alles reine Einstellungssache?
Vorbei sind die Tage, als Hund einfach nur neben Herrchen hergelatscht ist. Heute wollen wir Leistungsrichter ein bißchen mehr sehen – in erster Linie eine positive Ausstrahlung (ohne Kasperltheater, ohne Freigeister) und eine Präsenz, die einen schon beim Zusehen in den Bann zieht. Wir wollen Commitment sehen – also Engagement und Bindung gleichermaßen. Keine dressierten Äffchen, die auf Knopfdruck zu klatschen anfangen. Sondern Hunde, die nur zu gerne bereit sind, sich auf uns und unser „Spiel“ einzulassen. Hunde, die man nicht dazu anhalten muss, mit uns die selbe Richtung einzuschlagen.

Worauf kommt es an?
Technisch gesehen gibt es „nur“ zwei Dinge, die bei der Fußarbeit von Bedeutung sind:

  1. der Hund läuft gerade – parallel – neben dem Hundeführer
  2. der Hund hält seine Position

Das bedeutet, dass der Hund zu jeder Zeit, in jeder Geschwindigkeit und bei jeder Wendung, an der selben Stelle neben dem Hundeführer, im immer gleichen Abstand, mit immer der gleichen Ausstrahlung, dem selben Bewegungsablauf (je nach Geschwindigkeit) und der selben Aufrichtung läuft.

Einfacher ausgedrückt, er soll bei jedem Manöver an der Seite des Handlers bleiben.
Susanne Jaffa hat einmal gesagt „heelwork is just stay“.

Wie recht sie damit hat!

Wofür ein Follow (Looktarget) gut ist.
Der Hund lernt, sich aufzurichten, einen Fokus zu halten und diesem zu folgen. Er lernt darüberhinaus, sich während verschiedener Tempi auszubalancieren, sich zu versammeln. Er lernt Bewegungsabläufe und er lernt, auf unsere Bewegungen einzugehen und diesen Beachtung zu schenken.

Wir lehren den Hund, dass verschiedene Dinge von Bedeutung sind. So zum Beispiel die Linie, an der er seitlich neben uns stehen oder laufen sollte – Di Martin bezeichnet sie als PlumbLine.

Unser Ziel ist ein gut ausbalancierter Hund, der schwungvoll, mit Elan und Ausdauer läuft, der seine Position gut kennt und gelernt hat, diese Position zu halten.

Viele kleine Dinge ergeben ein Ganzes
Erst wenn der Hund alle Einzelelemente gut kann, füge ich sie langsam zusammen und steigere die Anforderungen. Wohlgemerkt immer so, dass der Hund Spaß daran findet.

Teil 3 coming soon! 🙂

 

 

 

 

 

 

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Follow me

Targets englisch Ziele sind unentbehrliche Bestandteile in der Sporthundeausbildung, für das Obediencetraining genauso wie für’s Agility. Targets sind im Grunde eine Brücke, um dem Hund ein Verhalten besser verständlich zu machen.

Selbst oder gerade die Fußarbeit kommt ohne Targets nicht aus. Einer davon ist ein sogenannter Look-Target. Look-Target bedeutet nichts anderes, als dass der Hund seinen Fokus in eine Richtung lenkt und diesen Fokus hält bis er ein anderes Signal bekommt. Dieser Fokus muss natürlich erst traininert werden.

Ich bin der Meinung, dass ein „Handtouch“ für FCI Obedience nicht zwingend notwendig ist (für UK Heelwork ist ein sauberer Handtouch unerlässlich). Nicht nur, weil ein guter Handtouch für die Fußarbeit schwierig zu trainieren ist, sondern auch deshalb nicht, weil eine extreme Aufrichtung, sowie ein Anlehnen des Hundes richtigerweise nicht erwünscht sind. Geeigneter erscheint mir, hier ein „FOLLOW“ – einen Sichttarget aufzubauen, um Beweglichkeit, Balance und Rhythmus in den verschiedenen Gangarten zu schulen.

Beim „Follow“ ist der Fixpunkt für den Hund die linke Hand des Hundeführers.

Anstatt der Hand verwenden Handler gelegentlich andere Targets wie Fliegenklatschen, Targetsticks (mit einem kleinen Ball am Ende) oder verschiedene andere Gegenstände. Für kleine Hunde durchaus eine Alternative. Ich verwende am liebsten meine eigene Hand für ein schönes Follow, denn in der Regel verbindet der Hund nur Gutes damit. Für einen externen Target muss erst Wert geschaffen werden. Hinzu kommt, dass die Hundenase fein und empfindsam ist und Hunde es nicht schätzen, wenn man ihnen (harte Plastik-)Gegenstände vor die Nase hält. Bisher habe ich keine Fußarbeit gesehen, aufgebaut mit einem externen Target, die mich vom Hocker gerissen hätte. Mich stört es im Gesamtbild, wenn der Hund während der Fußarbeit immer wieder den Kopf hoch und runter nimmt (man sieht es bei dieser Trainingsvariante öfter) und nicht in der Lage ist, den Fokus dauerhaft zu halten. Werden sie ans Bein geholt, geht der Fokus zum Target oft verloren und sie fangen an, nach vorne zu kommen. Die Argumentation dahinter – Körperhaltung – verstehe ich selbstverständlich. Dennoch, Fußarbeit ist eine progressive Übung. Es braucht Zeit um gewisse Fähigkeiten zu entwickeln, wobei die Anforderungen erst allmählich gesteigert werden.

Das Follow

Wie beschrieben ist das „FOLLOW“ ein sogenannter Look-Target. Die Aufgabe des Hundes besteht darin, auf die linke Hand, auf die Fingerspitzen oder den Handrücken (je nach Hundeführer) zu schauen. Man sollte immer beide Seiten trainieren – also auch ein Follow auf der rechten Seite 🙂

Hört sich wie eine einfache Aufgabe an, oder? 😉

Diesen Fokus soll er bei allen Manövern der Fußarbeit – Normalschritt, Langsamschritt, Laufschritt, Winkel, Wendungen, seitwärts, rückwärts vorwärts, Slalom, Kreise etc. – ohne Unterbrechung halten können.

Wir gehen davon aus, dass unser Hund eine geeignete und gesunde Anatomie für diese Aufgabe hat. Fußarbeit ist körperlich und mental anstrengend, erfordert Engagement und Ausdauer und nicht zuletzt Vertrauen (mit dem Nach-oben-wenden des Kopfes ist das Sichtfeld des Hundes eingeschränkt).

Also, die einzige Herausforderung besteht darin, dass unser Hund unsere Hand fixiert.
Zu Beginn steht unser Hund nicht nah am Bein, sondern mindestens 20 cm entfernt von uns. Der Grund hierfür ist, dass er für eine gute Fußarbeit Balance benötigt. Ist er anfangs zu nah am Bein, benutzt er dieses als Hilfe.

Die Entfernung der Hundenase zur Hand.Um so weiter die Hand von der Hundenase entfernt ist, um so weniger Verbindung (Konnektivität) besteht. Bewährt hat es sich, die Hand etwa 5 bis 10 Zentimeter über die Hundenase zu halten. Es ist unerheblich, ob der Hund an der richtigen „Fußposition“ steht, denn unser Hund soll vorerst nur „Schau-auf-die Hand“ lernen und nicht zu viele Dinge in diese Übung hineininterpretieren. Mit dem Verständnis erhöhen sich die Kriterien.

Was gibt es zu beachten:
Unser Hund soll wirklich seine ganze Aufmerksamkeit in die Aufgabe legen. Also kein Schielen zu den Leckerlis oder zum Spielzeug. Er soll vor allen Dingen ruhig stehen. Oft shapen wir unabsichtlich Verhaltensweisen, die wir später gar nicht haben wollen, wie diese zum Beispiel:
– auf die Zehenspitzen stellen (das Karpalgelenk soll bei dieser Übung durchgedrückt sein). Der Hund soll – im wahrsten Sinne des Wortes – mit allen Vieren fest auf dem Boden stehen.
– der Hund trippelt, weil wir zu viel fordern
– der Hund stellt die Hinterbeine zu breit und/oder zu weit nach hinten raus
– er dreht den Kopf (Inhalt dieser Übung ist, dass der Hund gerade und nach vorne gerichtet steht)

ABER!!!!!!!!!!!! Statics sind langweilig und frustrierend für Hunde, wenn man zu viel davon macht.

Was wollen wir haben?

Der Schub (die Kraft) und die Aufrichtung sollen durch die Hinterhand über die Wirbelsäule nach vorne kommen. Der Kopf soll nicht zu hoch (die Nasenspitze immer vor dem Sternum) und niemals überwinkelt sein (auf gar keinen Fall wollen wir eine Hyperflexion – eine unnatürlich weite Beugung – haben). Wie auch beim Handtouch so ist unser FOLLOW ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau der Fußarbeit, um dem Hund Hilfe bei der Balance und Aufrichtung zu geben und seine Bewegungsabläufe und die Flexibilität zu schulen.

Sobald der Hund gelernt hat – mit Leckerli in der Followhand – den Fokus zu halten, kann es auch schon losgehen. Wir starten mit großen Rechtskreisen. Anfangs kürzere Strecken, damit der Hund viel Feedback (in Form von Lob und Belohnung) erhält und dazwischen ein bißchen länger. Bedenkt, dass die Haltung für Hunde sehr unnatürlich ist, deshalb braucht der Hund erst einmal Muskeln dafür. Deshalb immer wieder kurze Pausen einlegen.

Die wichtigste Aufgabe des Hundeführers besteht darin, die Arbeitsfreude des Hundes zu fördern und zu erhalten, Begeisterung und Ausstrahlung für die Fußarbeit zu wecken. Stupide Wiederholungen und Schablonendenken führen zu Langeweile.

Es gäbe dazu schon noch mehr zu erklären, aber ich finde, das reicht für den Anfang 🙂

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